Geheimratsecken, kahle Stellen und hohe Stirn… Endlich NIE MEHR kaschieren!

Überblick

Bist du auch von kahlen Stellen und Geheimratsecken betroffen? Schämst du dich dafür oder fühlst dich sogar hässlich damit? Bisher hast du wahrscheinlich nach Tipps gesucht, wie du deine Geheimratsecken oder deine kahlen Stellen möglichst gut kaschieren kannst. Du hast dir schnelle Tricks gewünscht, um das, was keiner sehen soll zu verstecken. Ein Zaubermittel, um deine Wahrheit zu verbergen! Ich habe das auch viele Jahre gemacht, bis ich endlich DIE EINE Lösung für mich gefunden habe! Welche das war, erfährst du in diesem Artikel!   

Ohne Kaschieren geht es nicht…Wie ich mich wirklich mit meinen Geheimratsecken gefühlt habe

Viele Jahre habe ich mich unglaublich für meine Geheimratsecken geschämt und vom Universum benachteiligt gefühlt. Wirklich jeden Tag versuchte ich meine Haare so zu stylen, dass niemand sehen konnte, welche Schande sich da unter meinem Haar in Wahrheit verbarg! Dass ich das so radikal ausdrücke liegt daran, dass ich es genauso empfunden habe!

Wenn ich unterwegs war konnte ich das, was wirklich um mich herum passierte gar nicht wahrnehmen. Vor allem in schönen Momenten konnte ich kaum Freuden empfinden, weil der Fokus auf das nicht-perfekte an mir und der Drang, ständig meiner Frisur überprüfen zu müssen alles überschattet hat und ich total angespannt war. Diese Anspannung und meine Scham versuchte ich dann auch noch zu überspielen!

Natürlich gelang es nie meine Geheimratsecken zu einhundert Prozent zu kaschieren und häufig stellte ich dann auf Fotos, die in der Situation entstanden waren fest, dass die kahlen Stellen zu meinem Leidwesen doch sichtbar waren. Und dann schämte ich mich auch hinter her, obwohl die Situation lange vorbei war.

Und vielleicht kannst du dir denken, dass ich so ein Foto niemals geteilt, geschweige denn irgendwo bei mir zuhause aufgehängt hätte.

(Hier ein Beispiel aus 2018: Wir waren als Familie im Zoo. Und als ich hinterher dieses Foto von mir sah, war ich am Boden zerstört!)

In schlechten Phasen ging es nach so einer Situation soweit, dass mich meine Scham und mein Selbsthass so fertiggemacht haben, dass ich mich über Tage in einer Spirale aus Selbstzweifeln und Frust befand. Diese negative Spirale führte vor allem abends und in der Nacht zu heftigen Essanfällen. Nach solchen geplagten Nächten stand ich am Morgen bereits voller Scham- und Schuldgefühlen auf und diese schweren Emotionen beeinflussten dann wiederum meinen gesamten Tagesverlauf.

Kennst du auch solche emotionalen Teufelskreise?

Drei Beispiele aus dem Alltag, in denen ich mich selbst durch die Geheimratsecken eingeschränkt habe

Wind

Dieses Beispiel wirkt auf dich vielleicht banal oder sogar ein bisschen lächerlich, jedoch war es für mich wirklich ein absolutes Horror Szenario!

Denn immer wenn es draußen windig war, lief ich Gefahr mit meinen Geheimratsecken enttarnt zu werden.

Leider kam es auch nicht in Frage einfach eine Mütze aufzusetzen, denn diese hätte meine Frisur noch stärker ruiniert und in meiner Wahrnehmung mehr Schaden angerichtet bzw. hätte das dazu geführt, dass ich mich noch unwohler in meiner Haut und in meinen Haaren gefühlt hätte.  

Nasse Haare

Wenn ich mich aufgrund meiner Körperscham überhaupt ins Schwimmbad getraut habe, blieb ich meist auf der Wiese liegen, um eine mögliche Aufmerksamkeit auf meinen Körper zu vermeiden. Wenn ich dann doch ins Wasser gegangen bin sorgte ich dafür, dass mein Haar trocken blieb, denn beim Auftauchen aus dem Wasser wäre die Gefahr viel zu groß gewesen mit meinen Geheimratsecken „enttarnt“ zu werden.

Und auch zuhause, wenn ich nach dem Duschen mein nasses Haar zurück gekämmt trug schämte ich mich nicht nur vor meinem damaligen Partner, sondern auch vor meinem eigenen Spiegelbild.

Ich empfand das, was ich im Spiegel sah einfach als hässlich und nicht liebenswert.

Furchtbar!

Haare nach hinten zurückbinden

Bis Anfang letzten Jahres kam es für mich gar nicht in Frage, meine Haare zu einem Zopf nach hinten zurück zu binden.

Die Chance irgendwann im Lotto zu gewinnen erschien mir realer, als irgendwann fähig zu sein mich mit einem strengen Zopf (so wie du mich oben auf dem Bild siehst) zu zeigen. Wie einschränkend das ist kannst du bestimmt nachempfinden.

Gerade jetzt als Mutter würde es meinen Tag sehr erschweren, wenn ich nicht die Möglichkeit hätte, meinen Sohn mit diesem „schnell gemachten“ Zopf in den Kindergarten zu bringen.

Nie mehr kaschieren! Was ich jetzt stattdessen mache

Hast du mein Anzeige Bild gesehen? Vielleicht kannst du dir schon denken, womit ich angefangen haben…

Ja, genau, ich zeige mich vor mir selbst und Anderen genauso wie ich bin!

Es ist jetzt fast ein Jahr her, dass ich angefangen habe mich mutig mit meinen Geheimratsecken zu zeigen! Und Mut ist hier wirklich das passende Stichwort, denn ich durfte einiges davon lockermachen, als ich das erste Mal so mit einer Freundin abends ins Restaurant gegangen bin.

Aber warum mache ich das jetzt? Und wie schaffe ich das?

Weißt du, ich kam einfach im Prozess der Weiterentwicklung und vor allem während der Heilung meines inneren Kindes an einen Punkt, an dem in nicht mehr bereit war länger in diesen selbst auferlegten und einschränkenden Bedingungen zu leben!

Denn meine Scham und die Versuche meine Makel zu verstecken und jemand anderes darstellen zu wollen, als ich wirklich war, entzogen mir an jedem einzelnen Tag wertvolle Energie und hinterließen ein immer größeres Gefühl der Leere.

Ich wurde zwar immer besser darin Anderen zu gefallen und die von mir erwarteten Rollen zu spielen, jedoch zu dem Preis, dass ich mehr an innerer Lebendigkeit verlor!

Warum auch du noch heute damit aufhören solltest, deine kahlen Stellen zu verstecken

Weil es der einzige Weg ist inneren Frieden und Energie zurück zu gewinnen.

Tipps und Tricks zum Kaschieren, lassen dich vielleicht für den Moment tatsächlich in den Augen der Anderen besser aussehen und du fühlst dich kurzfristig ein wenig selbstbewusster.

Aber all deine Versuche, dich durch ein optimiertes Äußeres im Inneren besser zu fühlen, bleiben ein Fass ohne Boden.

Denn wann und womit hört das auf?

Und ehrlich gesagt geht es nicht darum, von Anderen zu erwarten, dass sie dich wunderschön finden (müssen)! Ja du brauchst deine Geheimratsecken oder kahlen Stellen selbst noch nicht mal schön finden, um dich jedoch in deinem Inneren wertvoll und wunderschön zu fühlen.

Es reicht völlig aus, dass du sie akzeptierst und okay mit ihnen bist, um dir die Möglichkeit einzuräumen dich endlich so zu zeigen, wie du wirklich bist.

Dadurch wirst du in deinem Alltag Freiheit zurückerlangen und dir selbst mehr Handlungsspielraum erschaffen. Und du wirst all die Energie die du an Selbstzweifel verloren hast zurückgewinnen. Diese Energie darfst du dann auf das richten, was in deinem Leben wirklich von Bedeutung ist und deine Augen zum Leuchten bringt.

Meine größte Erkenntnis war, dass es einfach nur ungewohnt war mich so zu zeigen und dass ich Übung brauchte, um diese Frisur als mein neues normales Selbstbild in meinen Alltag zu integrieren. Und mein Problem war, anders als ich immer dachte, nicht die anderen Menschen.

Niemals hat mich irgendjemand angesprochen oder schief anguckt.

Ganz im Gegenteil!

Ich mache immer mehr die Erfahrung, dass es überhaupt nicht auf Äußerlichkeiten ankommt. Sondern nur auf das, was in dir ist. Denn das, was in dir wunderschön und strahlend ist, dass wirst du und auch andere in deinen Augen erkennen.

Das bedeutet Aus-STRAHLUNG. Diese Ausstrahlung ist die Bedeutung von dem Spruch:

„Wahre Schönheit kommt von innen“ Ein Spruch, den ich viele Jahre gar nicht verstehen konnte.

Und als ich diese Erfahrung machte, da spürte ich, dass wieder ich allein es gewesen war! Wieder war ich allein diejenige gewesen, die sich hässlich fand und in Gedanken beleidigt hat.

Ausblick: Wie es soweit kommen konnte

Der Auslöser für meine tiefen Schamgefühle war eine Situation in meiner Kindheit. Genauer gesagt war es ein ganz bestimmtes Foto, welches ich mir jahrelang nie anschauen konnte ohne dass es in mir diese Scham und Schmerz ausgelöst hat.

Wenn du erfahren möchtest, welche Situation das war und du dieses Foto gerne mal sehen willst, dann findest du hier den zweiten Teil von diesem Beitrag.

Über die Autorin

Hey, ich bin Anja, Expertin für Mütter mit emotionalem Essverhalten und Gründerin von duinspirierst. 

Auf meinem Blog schreibe ich regelmäßig über persönliche Erfahrungen mit Emotionalem Essen, Körperscham und dem Leben nach einer überwundenen Essstörung.

In diesem Zusammenhang berichte über einschränkende Glaubenssätze, Gedanken, Gefühle und die Heilung des inneren Kindes♥

Als zertifizierte Coachin möchte ich vor allem Mütter erreichen, die ein angespanntes Essverhalten haben, mit sich und ihrem Körper unzufrieden sind und einen Ausweg suchen.

Mütter, die einen eigenen Weg gehen wollen, um ihren Kindern ein natürliches, authentisches und starkes Vorbild zu sein. ♥

Von Herzen,

Deine Anja 

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